1. Liebe Forumsgemeinde,

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Aktualisiert: S-VCD am Mac (OS X)

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von macmercy, 17. Juli 2002.

  1. macmercy

    macmercy New Member

    Für alle, die es interessiert:
    hab' meinen WorkShop auf den neuesten Stand gebracht. Z.T. neue, schnellere Versionen (Encoden doppelt so schnell!)

    Viel Spaß, macmercy

    http://mac-mercy.bei.t-online.de/index.htm
     
  2. charly68

    charly68 Gast

    prima. mal sehen was demnächst qt 6 dazu beiträgt.
     
  3. Raphi

    Raphi New Member

    Ich kann mich nur nochmals bedanken für diesen ausgetüftelten, kompetenten workshop!

    Aber eine Frage zur Qualität der SVCD´s:
    Ich spiele mein Filmmaterial (alte Filme meiner Kids usw.) von meiner analogen Hi-Camera per Dazzle-Hollywood-Bridge mit iMovie2 über mein iBook 500 auf eine externe Firewire-Festplatte und erhalte DV-PAL Filmmaterial.

    Wenn ich nun diese DV-PAL Filmclips nach deinem workshop nach SVCD konvertiere, erhalte ich leider nur eine sehr unbefriedigende Filmqualität. Habe sogar mal experimetiert und in den MissinMPEG-Tool die Qualitätsstufen (quality auf 1 und motion.comp auf 30) erhöht. Geholfen hat es aber kaum etwas - mal abgesehen von der irre langen Dauer dieser Konvertierung (mein G3 iBook scheint damit etwas überfordert zu sein :)

    Gibts da von deiner Seite noch Tipps , was noch zu beachten ist, um die Qualität der Filmbilder auf SVCD-Niveau zu heben? z.B. bestimmte Einstellungen in iMovie usw.?

    Wäre dankbar für einen Tipp.

    Gruss aus Norddeutschland ;-)
     
  4. Raphi

    Raphi New Member

    Noch ein nachtrag:

    Die Ton-Datei musste ich übrigens in iMovie extrahieren und in das wav-Format wandeln (Qt Pro u.a.), um mit den MissingMOEG-Tools weiterarbeiten zu können:

    Noch mal zur Filmqualität:
    Hatte vor kurzem mal die Gelegenheit, bei jemandem die ganze konvertierung mit Cleaner 5 zu starten und aus der fertigen datei dann mit den vcdxtools dann eine SVCD zu brennen. Die Filmqualität war um ein vielfaches höher, als mit der mediapipe.
    Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass die mpeg2-Datenrate bei Cleaner bei 5,7 MB/s liegt (also DVD-Standard) und bei der SVCD nur bei 2,5 MB/s. das hatte für meine gebrannte SVCD zur Folge, dass mein DVD-Plyer (Mustek) die CD zwar als SVCD erkannt und auch gut abgespielt hat - allerdings lief die Zeitanzeige ca. doppelt so schnell.
     
  5. macmercy

    macmercy New Member

    Hallo Raphi,

    hmmm - ich hab eine digitale Video-Cam und lade die Daten direkt in iMovie, von da weiter an iDVD und brennen als DVD.
    Wenn die DV-Streams (ich hoffe doch PAL?) bei Dir auf der Platte liegen und Du sie in .mov wandelst, wie ist da die Qualität? Teste mal .mov (Quicktime-Fim) mit folgenden Einstellungen: JPEG-A, hohe Quali., 25 Bilder/sec., Größe wie Ausgangsmaterial belassen (720 x 576 = PAL-DVD), Tonspur vorher extrahieren! und mit externem Programm in .ac3 wandeln. Dein .mov für MissingMPegTools sollte nur die Filmspur mit o.g. Einstellungen sein.
    Wenn Quali. ok, dann wähle in MissingMPegTools 0.88r2 oben links "Mov" als Source - Rest kennst Du ja. Sollte gute Qualität geben.

    Gruß, macmercy
     
  6. macmercy

    macmercy New Member

    zum Nachtrag:

    MMT hat mit .wav Probleme. Wandel in .ac3 und lass MMMt mit MediaPipe die Umwandlung in .m2a machen.

    Cleaner:
    Ja - eindeutig die beste Qualität - aber:
    Weeeesentlich langsamer als MediaPipe und, viel wichtiger: kostet!

    Ich möchte doch (bis auf Toast) mit Freeware alles erstellen. Geh mal auf meine Seite, da ist ein neuer Encoder - konvertiert 100% schneller als der alte!
     
  7. Der Workshop ist wirklich toll - klasse Arbeit - habe mich allerdings dazu entschlossen, jetzt doch bis Jaguar zu warten - sollte dann einfacher werden (hab ich Gerüchteweise gehört) - mir ist der jetzige Weg einfach zu umständlich :)
     
  8. maggi

    maggi New Member

    macmercy Du bist unser bester ;-)
     
  9. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Hi Raphi,

    Hast Du Erfahrungen mit Cleaner5? Habe ich kürzlich auch ausprobiert, nur bin ich ob der schieren Flut von Parametern überfordert. Die lange Rechenzeit wäre mir ja noch egal, schliesslich brenne ich S-VCS's nicht dutzendweise.

    Allerdings habe ich es nicht fertig gebracht, eine vernünftige Filmqualität hinzubekommen. Was mich vor allem irritierte: Irgendwo kann man Cleaner beim MPEG2-Encoder die gewünschte Zieldateigrösse vorgeben. Die habe ich für ein 45-Minütiges Video (n.B. auch mit DV-Bridge von analog-Kamera eingelesen) auf 650MB gesetzt, damit ich den Film auf eine 700MB-CD kriege.

    Nach 32h rechnen war die MPEG-Datei dann aber 1.19GB gross. Das ist ja mehr als etwas daneben. Wie hast Du Cleaner konfiguriert? Bin für jeden Tip dankbar.

    Was hat es übrigens mit dem VBR (variable bit rate) encoding auf sich? Rechenzeit verdoppelt sich, aber die Datei wird kaum kleiner.

    Gruss
    Andreas
     
  10. macmercy

    macmercy New Member

    vbr = Abschnitte im Film mit wenig Bewegung werden mit geringerer Qualität gerendert, Abschnitte im Film mit viel Bewegung dann mit hoher Qualität. So ist gewährleistet, daß immer ein optimaler Bewegungsablauf bleibt (weniger Artefakte oder ausgefranste Ränder). Dauert eben länger.
     
  11. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Kann das jeder DVD-Player wiedergeben (DVD, S-VCD?) oder sollte man das besser bleiben lassen?
     
  12. macmercy

    macmercy New Member

  13. macmercy

    macmercy New Member

    @charly68

    Nix! Mit dem QuicktimeMPEGDecoder (29,- ¬ bei Apple) kannst Du zwar MPEG-2 Daten lesen (.m2v, .vob, S-VCD) aber AC3 Ton nicht. D.h. Film ohne Ton. Was viel schlimmer ist: man kann es nicht wieder kleiner skaliert als MPEG-2 (z.B. für S-VCD) abspeichern. Es gibt keinen skalierbaren Encoder. Fazit: S-VCDs erstellen auch weiterhin wie nach meinem WorkShop. Wär ja auch zu schön gewesen...
     
  14. macmercy

    macmercy New Member

    @ughugh
    Jaguar (QT 6 mit MPEGDecoder) hilft Dir nicht weiter. Siehe oben...
     

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