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Langspielplatten bearbeiten

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von georges, 20. Februar 2004.

  1. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Da gebe ich Rotweinfreund recht: Ein externer Line-In über USB/FiWi ist nur schon deshalb besser, weil der ADC ausserhalb des stark mit EMV versuechten inneren eines Computers ist. Zusätzlich ist ist ein externes Interface (meist) galvanisch vom Compi getrennt, Brummschleifen haben deshalb keine Chance.

    Gruss
    Andreas
     
  2. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Eben.
    Es kommt immer darauf an, mit wie wenig man zufrieden ist.
    Allein schon bei Verwendung von DI-Box(en), XLR u.a. muß man herbe Verluste durch das Transformieren von/auf die Miniklinke hinnehmen.
    Zur Latenz bzw. Datendurchsatz kann ich nichts genaues sagen, da ich mich aus o.g. Gründen noch nicht damit beschäftigen brauchte.
     
  3. donald105

    donald105 New Member

    :embar:

    Nicht schimpfen!
    hier ist soviel EMV und fx-irgendwas und ...
    kann mir einer für ABSOLUTE DUMMIES erklären, wie ich das machen muss?
    Ich meine, die LP passt ja nun ganz schlecht in den CD Schlitz rein...

    Also:
    1. Ich hole meinen Yamaha aus dem Schrank.
    2. Ich tu den Stecker in die Steckdose.
    3. Ich lege eine LP auf.
    4. Ich drücke auf das Knöpfchen unten in der Mitte.
    5. LALA!
    bis dahin ist mir alles geläufig.

    Aber welche Kabel verbinde ich jetzt wo mit meinem G4 450
    und wie geht es weiter?

    Wer mir eine schöne Anleitung schreiben kann, kriegt eine Kopie einer 80er-Jahre LP auf CD. Sind nur ca. 80 Stück, aber es sollte doch was dabei sein...
    Oder auch wasch klaschischesch.

    (Wenn ichs begriffen habe):rolleyes:
     
  4. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Das ist doch ganz einfach:

    Der Ausgang des LPs kommt in den (Vor-)Verstärker, wegen der RIAA-Entzerrung. Das musst Du ja auch ohne Compi machen, um eine LP über die HiFi-Anlage abzuspielen.

    Irgendwo an Deiner HiFi-Anlage gibt es nun einen Line-Out-Ausgang. Den verbindest Du nun mit dem Line-In des Mac bzw. eines externen Adapters wie dem iMic - wobei Line-In nichts anderes als eben der Sound-Eingang ist.

    Den Plattenspieler kannst Du nicht ohne Verstärker direkt an den Mac anschliessen, weil der Ausgang des LPs viel zu wenig Pegel liefert und zudem eben noch RIAA-verzerrt ist - deswegen eben die RIAA-Entzerrung.

    Nun startest Du SoundStudio oder den CDSpinDoctor von Toast und beginnst mit der Aufnahme. Noch Fragen?

    Gruss
    Andreas
     
  5. donald105

    donald105 New Member

    Nö. Doch: und die kabel, die da hinter meinem verstärker verstauben, die passen auch in das line-in vom g4, ja?

    Toll.
    Wieso hört sich das bloß immer alles so kompliziert an?
    Dass da noch der verstärker zwischen muss, hab ich schon noch denken können, aber ich dachte: frag mal ganz doof, dann kriegst du eine einfache antwort.
    Dankeschön!
    Das wird ein staubiges Wochenende!
    Was darf's sein? Billy Idol, Queen, Frankie goes to Hollywood, die cars, talking heads..oder lieber turandot?

    :klimper:

    liebe grüße, donald.
     
  6. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Line-Out ist an einer HiFi-Anlage meist ein DIN-Stecker (alte Anlage) oder Chich-Buchsen (die roten und weissen koaxialen Dingerchen, je einer für Links und einer für Rechts).

    Line-In am Mac und iMic hingegen ist fast immer ein Klinken-Stecker. Das heisst also: Du brauchst noch ein kleines Adapterchen von DIN- auf Klinke oder Cinch auf Klinke. Bekommst Du in jedem Fachgeschäft für ein paar Euros.

    P.S: Queen

    Gruss
    Andreas
     
  7. donald105

    donald105 New Member

    dann dackel ich mal zu conrad, chinch-nach-klinke kaufen.
    ich freu mich schon auf meine alten schätzchen!
    :D
     
  8. ekaat

    ekaat ich bin auf dem sofa

    das will ich demnächst auch machen, muss mir bloß noch einen verstärker leihen, an den der plattenspieler passt. :rolleyes:
     
  9. Produo

    Produo New Member

    holladollidullijöh,
    jetzt kann ich endlich meine alten Elvisscheiben aus den 50-gern digitalisieren - und dann kommse inn Müll.:D
     
  10. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Würd ich nicht machen. Vielleicht machst Du in weiteren 50 jahren mal ein Vermögen damit :D

    Gruss
    Andreas
     
  11. donald105

    donald105 New Member

    dann gib sie lieber mir.
     
  12. MagicMike

    MagicMike New Member

    Es geht auch ohne Vorverstärker mit dem iMic von Griffin. Das kommt in den USB HUb und der Stereo-Miniklinke in den iMic. Dann die Software FinalVinyl von Griffin (auch gratis) laden aufmachen, Verstärkernöpfchen drücken und auf gehts. Lieder trennen entweder auch damit oder mit audacity (auch freeware)
     
  13. donald105

    donald105 New Member

    ich habe aber keinen iMic. Und wenn ich das richtig sehe, brauche ich dann immer noch eine verbindung vom LP zum iMic? Oder hat der eine buchse für den cinch?
     
  14. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Wie bitte? Die Impedanz des Phono-Ausgangs ist viel zu hoch und der Pegel viel zu klein bzw. das iMic zu unempfindlich für das direkte Einspeisen eines Phono-Signals.

    Das wäre eine ziemlich krasse Fehlanpasung. Da kommt ein total verbogener Frequenzgang und starkes Rauschen heraus, auch wenn man die RIAA-Entzerrung per Software durchführen würde.

    Nur der Phono-Eingang (MC bzw. MM) eines (Vor-) Verstärkers ist genügend rauscharm und richtig angepasst. Nur da dran darf ein Plattenspieler angeschlossen werden. Gerade bei diesen kleinen Signalen kann man den Aufwand für korrekte Anpassung und rauscharme Verstärung nicht hoch genug treiben.

    Gruss
    Andreas
     
  15. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … die Beschreibung der Software "Final Vinyl" vermittelt tatsächlich dem User den Eindruck, dass er mir bloßer softwaremäßiger Anhebung des Gain seine Platten digitalisieren könnte.
    Kann er auch!
    mit Meeresrauschen, Brummspannung, Abschirmgeräuschen…
     
  16. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Tolle Software :angry:
     
  17. MagicMike

    MagicMike New Member

    Habt Ihr es ausprobiert oder mutmasst Ihr nur ?

    :confused: :confused:

    Ich bin sicher kein HiFi-Purist, aber für den Hausgebrauch reicht es allemal. Und wer Purist ist, der bleibt bei seinen Platten und nem Thorens-Plattenspieler
     
  18. Chriss

    Chriss New Member

    Lautstärke an der Audioquelle höher drehen und dafür das Eingangssignal z.B. bei SpinDoctor niedrig(er) stellen oder umgekehrt niedrige(re) Lautstärke wählen und dafür den Eingangspegel bei SD höher stellen ? ODER ist das letztlich Jacke wie Hose ?

    THANKS !
     
  19. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Das muss ich nicht ausprobieren, denn ich weiss, dass das iMic keinen Phono-Eingang hat. Ich bin in Sachen Elektronik ziemlich durch, weiss also, wovon ich spreche.

    Klar kommt da irgend ein Signal im Mac an. Klar kann man es (digital) verstärken. Nur verlierst Du da enorm an Dynamik. Und das, was Du verlierst bekommst Du gratis dazu und zwar in Form von Rauschen.

    Tauglich ist sowas m.E. auf keinen Fall, nicht mal für gemässigte Ansprüche. Anders sieht es aus, wenn der Plattenspieler bereits einen Vorverstärker eingebaut hat, der gleich auch noch die Entzerrung vornimmt. Das gab/gibt es schon, nur muss man es halt wissen. Die allermeisten Geräte aber liefern das unverstärkte Signal direkt vom Pickup.

    Gruss
    Andreas
     
  20. Ghostuser

    Ghostuser Active Member

    Es ist heutzutage nicht mehr ganz einfache einen Verstärker mit Phono-Eingang zur Hand zu haben. Wie AndreasG schreibt, ist ein solcher für die Aufnahme von Platten ab einem "normalen" Plattenspieler notwendig, wenn die Qualität einigermassen stimmen soll.

    Ich habe mir so beholfen, dass ich im Supermarkt (Carrefoure) einen Vorverstärker mit Entzerrer für ca. Fr. 50.- erstanden habe. Der Ausgang dieses Vorverstärkers kann dann problemlos an den Audio-Eingang des Mac angeschlossen werden und hat einen sauber verarbeitbaren Pegel.

    Gruss GU
     

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