1. Liebe Forumsgemeinde,

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Extrem langsamer Start unter OSX 10.3.7

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Marty_McFly, 21. Dezember 2004.

  1. cruiser

    cruiser New Member

    Gruss,
    Ihr Macwelt.de-Team

    Hi Kate,

    was steht denn hier jetzt für'n Quatsch drin - dachte schon ich wäre im falschen Beitrag.
    Als danke für den Tip: "FontDoctor" leg ich mir zu. Korrekt! - ein falscher Druckjob und schon hat sich das Programm gelohnt.

    Grüße
    Cruiser
     
  2. uscher

    uscher New Member

    Hatte auch langsamen Start des Rechners und verschiedener Programme. IP Adresse war schuld daran. wenn keine eingetragen wird gesucht.

    Bei mir hat das funktioniert indem ich dem Rechner
    in den Netzwerkeinstellungen unter TCP IP eine feste Adresse eingetragen habe.
    Zb: 10.0.0.14 seitdem keine Probleme mit Mail und langsamen Start des Rechners
     
  3. johngo

    johngo New Member

    @ kaffee-micha

    Das ist ja schön, das Du seit System 7.5.3 keine
    Problem hattest. Leider bist da damit absolut die
    Ausnahme. Ich hatte und kenne von Damals bis
    Heute eine riesen Latte von Problemen. Und ich
    kann sie nicht nur an meinen Macs, sondern auch
    an dutzenden Macs von Kollegen und Kunden
    nachvollziehen. OSX ist (bzw. war) keineswegs eine
    Ausgeburt an Fehlerfreiheit.

    -------------

    @ all

    Ich will nicht behaupten, das OSX Heute mehr Fehler
    (bzw. Nachteile) hat, als das klassische OS. Aber ich
    bin "mir" sicher, das OSX für den Normalo-User eher
    komplizierter wurde. Mag sein, das man mit der Nutzung
    der allgegenwärtigen Foren auch schnell jeweils zu einer
    Lösung kommt aber "ich" stehe ohne Hilfe als mittlerweile
    13jähriger Mac-User nur mit OSX häufig mit dem Rücken
    an der Wand. Viele Kniffs und Tricks von OSX sind nichts
    für den Normalo. Man kann sie sich - schlicht und einfach -
    nicht merken.

    Das enttäuscht mich schon. Ich nutze auch XP - und wenn
    ich dort ein zerschossenes System vorfinde, dann ativiere
    ich einfach den Befehl "zurück zur letzten sicher funktionierenden
    Konfiguration" und umschiffe als DAU ganz elegant den Fehler.

    Deshalb sind für mich "z. B. kaputte Rechte, Schriftenprobleme,
    fehlende Bindings etc." keine Anwenderprobleme, sondern
    Systemfehler.

    Gruss

    johngo
     
  4. Kate

    Kate New Member

    Das ist ein schönes Feature von XP.

    Wie geht es mit einem von dir installierten defekten Font um?
     
  5. johngo

    johngo New Member

    Mein letzter Satz war eine "Zusammenfassung"
    und bezog sich nicht konkret auf die
    Systemwiderherstellung und einem eventuellen
    Zusammenhang zu defekten Fonts.

    Aber - so frage ich mich - wieso beeinflussen
    defekte Fonts das System dermassen und sind
    als Fehler für den Laien so schwer zu entdecken?
    OS9 startet bei defekten Fonts ja auch nicht
    anders!* ;)


    Gruss


    johngo



    * Zumindest ist mir dieser Umstand nicht bekannt
    und trotz definitiv defekter Fonts noch nicht unter-
    gekommen.
     
  6. Kate

    Kate New Member

    ach so..ich dachte, dass XP bei Fonts vielleicht ganz raffiniert sei.

    Das ist leicht zu Verstehen wenn man die unterschiedlichen Mechanismen der Schriftenhandhabung ansieht.

    X lässt die vorhandenen Schriften beim Systemstart prüfen, ggfs. im RAM cachen und setzt dazu ein eigenes Systemprogramm ein, dass beim Start sehr früh aktiv wird.
    Wenn man etliche Hundert Fonts hat benötigt diese Programm auch ein Weile zur Abarbeitung, wird aber beim nächsten Start nicht wieder ganz so lange brauchen, da es einen Teil der Tätigkeit permanent gecacht hat.

    Ist ein Font derart defekt, dass er den Fonthandler beim Start zum Absturz bringt, startet das System den Fonthandler sofort wieder, der dann erneut versucht seine Arbeit zu tun. Bei defekten Fonts kann es dann dazu führen, dass der Handler mehrmals neu gestartet werden muss bis alle Fonts und alle defekten Fonts, falls es mehrere sein sollten, "bearbeitet" sind.

    Dieser Handler ist nicht unintelligent, er muss aber erstmal versuchen alle Fonts zu lesen, was bei defekten Fonts dazu führen kann, dass er hängt, abstürzt und dann vom System automatisch neu gestartet wird. Das System überwacht den kleinen Kerl bei der Arbeit und merkt wenn er dabei umfällt;-).

    Aber das kostet ein ganze Menge Zeit wenn hunderte oder gar tausende Schriften bearbeitet werden müssen und dazwischen der Handler mehrfach "stirbt" weil einige wenige Fonts einen Defekt haben.

    Bei OS9 oder 8 passiert dies gar nicht, hat man Zusatzsoftware wie z.B. ATM Deluxe installiert, hat dann dieser das Problem. Ist da ein Font defekt, oder der Cache (ATM FontDatabase), dann "stirbt" ATM Deluxe und reisst in der Regel das ganze OS mit in den Orkus. Eine Fehlerbeseitigung ist aufwändig und der Anwender sieht "nur", dass OS9 gar nicht mehr startet.

    Hat man unter 9 oder 8 keinen ATM, so geschieht das "Unglück" beim Aktivieren der Schrift aus einer Anwendung heraus. Diese friert ein und man muss das Programm zwangsbeenden, evetuell offene Dokumente werden dabei beschädigt, bzw. gehen verloren. In der Regel stirbt dabei auch der Finder und reisst das System hinterher. Meist berichtet der Anwender "nur", dass Word oder Quark mal wieder "abgestürzt" wäre. In dem Fall schimpfen viele dann auf MS.

    Unter X hat man zwar einen gähnend langsamen Start in so einem Fall, aber einige der möglichen bösen Folgen werden vermieden. Dafür schimpft man nun über Apple und OS X.

    Ich bevorzuge als Anwenderin die neue Methode, da meine Daten dabei sicherer sind. Nichtsdestotrotz könnte der Fonthandler noch intelligenter werden und durch einige Raffinesse sowohl Zeit sparen, als auch das Fonthandling bei Defekten verbessern. Apple findet das anscheinend auch, denn sie arbeiten gerade genau in diese Richtung.
     
  7. wjkremer

    wjkremer New Member

    Hallo Mac-User !

    Vor einigen Tagen habe ich von meinen Problemen nach dem Update auf OSX 10.3.7 berichtet.

    - Extrem langer Aufbau des Startbildschirms nach Anmeldung
    - Extrem lange Abfrage der E-Mail-Accounts
    - Extrem langer E-Mail-Versand
    - Kuriose ARP-Cache-Tabelle im Vigor-Router

    Nach Hinweisen hier im Forum habe ich zunächst den Router auf die neueste Firmware gebracht. Damit waren die Probleme mit den seltsamen ARP-Cache-Tabellen im Router weg. Die restlichen Probleme blieben jedoch bestehen.

    Darum habe ich mir kurzfristig einen neuen Router eines anderen Anbieters (Level One) bestellt und angeschlossen.

    Was soll ich sagen: Die Anmeldung funktioniert jetzt tadellos (2-3 Sekunden), der Versand und der Emfang der E-Mails läuft ruckzuck.

    Ich frage mich jetzt natürlich, was ich beim nächsten Software-Update alles austauschen muss. Na ja, erst mal läuft mein G5 wieder in altbewährter Geschwindigkeit.

    Viele Grüße
    Wolfgang Kremer
     
  8. Kate

    Kate New Member

    Welcher Vigor Router war das? Ich setze selber problemfrei drei verschiedene Vigors ein.
     
  9. WoSoft

    WoSoft Debugger

    den Kauf des neuen Routers hätte sich wjkremer sparen können, die Änderung der IP-Adresse hätte gereicht.
    Bei mir hat es ein Vigor 2600G nach dem 10.3.7-Update nicht mehr getan (Mail-Start dauerte 2 Minuten). Nach Änderung der IP von 192.168.1.1 in 10.0.1.1 war der Fehler weg.
     
  10. MacS

    MacS Active Member

    So, wie ich das herausgefunden habe, hättest du auch das sparen können! Sehr wahrscheinlich ist nur versehentlich das neue IPv6-Protokoll schuld daran. Wenn das aktiviert ist, wird bei jeder Adressauflösung erst eine IPv6-Anfrage gestartet, die aber zum Scheitern verurteilt ist, weil bislang kein Router, aber auch DNS-Server darauf antworten. Daher kommt es ständig zu Time-Outs und das bremst, weil erst nach dem Time-Out eine IPv4-Anfrage hinterhergeschickt wird. Wenn man also in den Netzwerkeinstellungen das Häkchen IPv6 deaktiviert, sollte alles wieder reibungsfrei klappen!
     
  11. WoSoft

    WoSoft Debugger

    Das habe ich natürlich probiert, brachte nichts. War auch zu erwarten, denn das Problem macht sich im Browser, speziell bei Mozilla, bemerkbar. Safari startete aber sofort, nur Mail und iChat nicht. Schätze eher, dass Mail mit dem DHCP-Broadcast Probleme hat, das aber nur bei 192er IPs.
    Ansonsten werde ich es bei der 10er-IP auch nach einem Update belassen und das aus 2 Gründen.
    1.) Die Sucherei startet immer im 10er-Adressbereich, dann im 172er und zum Schluss beim 192er. Geht also etwas (geringfügig) schneller.
    2.) Meine Nachbarn konnte ich noch nicht zum Switchen geschweige denn zum Kauf einer Apple-Airport-Basis bewegen. Also können die mich mit ihren 192er-IPs nicht stören.
    By the way: User, die Mac- und PC-User in der Nachbarschaft haben, kann ich 172er-Adressbereich empfehlen.
    :)
     
  12. johngo

    johngo New Member

    @ kate


    "... Ich bevorzuge als Anwenderin die neue Methode..."

    Das liegt überwiegend daran, weil Du als Anwenderin mit
    UNIX und einer Shell umgehen kannst.

    Denn so sehr ich Deine Erklärung inhaltlich verstehe, so
    wenig hilft sie mir doch (als DAU) im Alltag. Beim alten
    System konnte auch der "nur leicht versierte" das Problem
    oft einfachst einkreisen und die entsprechenden Massnahmen
    ergreifen.

    Wenn z. B. eine textorientierte Anwendung bei der
    Schriftenauswahl abstürzt, dann hat man gleich den
    entscheidenden "Hinweis". Zur Lösung des Problems sind
    es dann nur ein paar zusammenhängende Arbeitsschritte.

    Wenn der Rechner aber nur langsam aufstartet, kann das
    auch hunderte andere Ursachen haben. Ohne tieferes
    KonwHow* kommt man nicht weiter. Ich habe das
    klassische OS im Prinzip "beherrscht". Beim neuen stehe
    ich immer wieder mit dem Rücken an der Wand.

    "ich bevorzuge ganz klar die alte Methode ...".
    Leider habe ich ihn Zukunft keine Wahl mehr!


    Gruss

    johngo



    * bzw. die einschlägigen Foren
     
  13. wjkremer

    wjkremer New Member

    Hallo Mac-User !

    Vielen Dank für die tollen Hinweise.

    Natürlich habe ich zunächst versucht, die IP-Adresse auf 10.0.1.1 zu ändern - ohne Erfolg.
    Natürlich habe ich IPv6 deaktiviert - ohne Erfolg.
    Natürlich habe ich den Browser gewechselt (FireFox) - funktioniert wunderbar.
    Natürlich habe ich das Mail-Programm gewechselt (Thunderbird) - funktioniert wunderbar.

    Ich will hier auch keine Allheilmittel propagieren, sondern nur darlegen, was bei mir zum Erfolg geführt hat.

    Bis bald
    Wolfgang Kremer
     
  14. wjkremer

    wjkremer New Member

    Hallo Kate !

    Es handelte sich um einem DrayTek Vigor 2200 W mit Firmware 2.3.11.

    Wolfgang Kremer
     
  15. WoSoft

    WoSoft Debugger

    muss noch anmerken, dass das Wechseln der IP bei Vigor-Routern nur mit dem IE funktioniert, dito einige Einstellungen, wie MAC-Accessliste deaktivieren/aktivieren.
    Das Problem mit Safari: der zeigt zwar auf der Oberfläche die Änderungen an, hat sie aber tatsächlich nicht in den Flash-Speicher geschrieben.
    Liegt wohl daran, dass der IE sich nicht voll an den Java-Standard hält und die Draytek-Entwickler keinen anderen Browser kennen.
     
  16. Kate

    Kate New Member

    Aha!?!:confused: Den hab ich auch unter anderem! Kein Ärger damit soweit. Komisch.
     
  17. Kate

    Kate New Member

    Nicht ganz. Im Prinzip ist X als UNIX System nur weitaus "geschwätziger" als es alle Classic Mac Versionen waren, und das bietet die Möglichkeit schon beim Start oder im Nachhinein in den Logs nachzugucken was passiert ist. Generell liest sich das natürlich nicht so einfach wie eine Erläuterung, aber es gibt auch für alle weniger Versierten Dinge, die aus dem Stegreif Bedeutung haben, wie z.B. Einträge die darüber berichten, dass etwas "crashed", "restarted" oder "quit" wurde. Besonders wenn solche Bemerkungen dadurch verstärkt werden, dass diese mehrfach wiederholt wurden.

    Ich kenne bei weitem nicht alles was in diesem System so vor sich geht, aber ich hab über das relativ leicht zugängliche Mittel der Logs ( per Programm Konsole für jeden einsehbar, völlig ohne weitere Unixkenntnisse oder Terminalbedienung) eine Chance mir Hinweise geben zu lassen was passiert.

    Alles dies ist allerdings mit einem Haken verknüpft, nämlich damit, dass man leider etwas Neues lernen und verstehen wollen muss, was naturgemäss mit einiger Schwierigkeit einher geht, Rückschläge und Frustrationen eingeschlossen, aber auch mit schönen Erfolgserlebnissen.

    Wir sollten alle nicht so rasch vergessen, dass auch 9 und seine Vorgänger als völlig geschlossenes und "ungeschwätziges" System eine Menge Lernen bedeutet hat, was uns nur dadurch, dass wir alle von den Erfahrungen anderer über Jahre hinweg profitieren und profitierten durften, "einfacher" fiel. Und natürlich hilft dieser Erfahrungsschatz beim neuen System nicht sehr weit.

    Ich hab vielleicht durch meine Vorkenntnisse einen etwas einfacheren Zugang zum System, aber das erspart mir das dauernde dazulernen auch nicht.:angry: Menno..was hab ich gebraucht um einige der "ganz einfachen" System 9 "Gags" zu kapieren...ich hab ja vorher Unix/VMS Erfahrungen gehabt von der Uni und DAS war so undurchsichtig und verworren..

    Will damit nur sagen: Vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen ist das mit der längsten Erfahrung immer "einfach" und alles andere treibt einen in den Wahnsinn und man steht sofort mit dem Rücken zur Wand. Genau DAS Gefühl hatte ich das erste Mal als ich davon hörte, dass der ATM dauernd crasht und das aus heiterem Himmel ohne Grund und ohne veränderung am System oder sonstwas. Das hat mich zwei Tage und eine Nacht damals "gekostet", ganz zu schweigen von dem "Frustbier" das ich mir genehmigen musste.

    Es ist übrigens auch ein komisches "AnDerWandStehGefühl" wenn man als Mädchen dann gesagt bekommt, dass das ja wohl nicht so das passende Metier wäre, Computer und so..das wär so unweiblich. Ich kenne also das mit dem Rücken-zur-Wand-stehen Gefühl nur zu gut.
    Und mittlerweile steh ich auch ohne hohe Hacken da drüber:D
    Meistens;) . Damit will ich nur sagen, dass das keine kryptische Wissenschaft ist einen Mac am laufen zu halten, selbst wenn Macs-am-laufen-halten nicht meine Hauptbeschäftigung ist.
     
  18. bus

    bus New Member

    Hallo Kate, ich habe den 2200 We mit v2.3.8. Mich ärgert, dass ich zu Hause kein WEP habe. Unterwegs an anderen Stationen schaffe ich es durchaus, schnell mal eben einen vom Besitzer erhaltenen 40- oder 128-Bit Schlüssel unbekannter Router in eine neue Netzwerkumgebung auf meinem aktuellen PB einzutragen. Zu Hause in aller Ruhe probiert, kriege ich es nicht hin, obwohl ich schon alles durch habe: Hex mit oder ohne 0x-Präfix, ASCII, Groß- oder kleinschreibung. Mir bleiben nur alle anderen Zugangsbeschränkungen. Zusammen mit diesen ist an meinem Router schon mal ein Aldi-Notebook mit D-Link-USB-Adapter 40-Bit-verschlüsselt im Netz gewesen. Bevor ich noch mehr erzähle: Geht das bei dir — wenn ja, wie?
     
  19. Kate

    Kate New Member

  20. Marty_McFly

    Marty_McFly New Member

    so, inzwischen hat sich mein problem auch gelöst...
    so ziemlich alle schriften, die ich neu draufgetan habe, gelöscht, und siehe da: es funzt wieder!

    ist es trotzdem möglich, die schriften irgendwo zu installieren, wo sie den startvorgang nicht beeinflussen?

    vielen dank an alle für die hilfe!
    lg marty
     

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